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GRÜNER TEE AUS DER PRÄFEKTUR SAGA | |||||||
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TAMARYOKUCHA [VIOLETT] 10 x 100g-Pkg: Best.Nr. GT040-100 1 x 1kg-Pkg: Best.Nr. GT040-1 | ![]() | |||||
![]() | TAMARYOKUCHA [SILBER] 10 x 50g-Pkg: Best.Nr. GT041-50 1 x 1kg-Pkg: Best.Nr. GT041-1 | ![]() | |||||
![]() | TAMARYOKUCHA [GOLD] 10 x 50g-Pkg: Best.Nr. GT042-50 1 x 1kg-Pkg: Best.Nr. GT042-1
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TAMARYOKUCHA aus Ureshino [in der Präfektur Saga] Traditionell wurde Tamaryokucha nach der chinesischen Methode in gusseisernen Kesseln trocken erhitzt um die Fermentation zu verhindern. So entstand der Begriff Kamairicha. Kama ist der Eisenkessel, der zum Erhitzen des Tees verwendet wird. Dieses Verfahren wurde jedoch weiterentwickelt. Der rohe Tee wird für die Herstellung unseres Ureshino-Tamaryokucha in eisernen Trommeln, die von heißem Dampf durchströmt werden, kreisförmig bewegt. Beim chinesischen Verfahren hingegen findet keine Dampfbehandlung statt, sondern die Trommeln selbst werden mit Feuer erhitzt. Im Gegensatz zum Sencha wird Tamaryokucha im Anschluss an den Dämpfungsprozess nicht in Nadelform gerollt, sondern innerhalb der oben genannten Trommeln getrocknet. Dadurch kommt die gekräuselte Blattform zustande. Da es sich bei unseren Tamaryokucha Sorten um besonders hochwertige Tees handelt, empfehlen wir eher niedrige Aufgußtemperaturen, von 50-60° beim ersten Aufguss, bis maximal 75° beim letzten Aufguss. Die Besonderheit, die auch geschmacklich deutlich zum Vorschein kommt, ist beim Tamaryokucha Gold, dass dieser drei Wochen vor der Ernte mit Reisstrohmatten abgedeckt wurde. Hierdurch entsteht eine klare Nuance, die auch von anderen beschatteten Teesorten wie beispielsweise Gyokuro bekannt ist. |
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Beide – Tamaryokucha Silber und Gold – sind rund und zart im Geschmack, sehr feinsinnig, und vermitteln subtile Kraft und Frische, die aber sicher nicht aufdringlich wirkt. Bei 50 oder 55 Grad aufgegossen sind beide keinesfalls bitter, auch bei einer großen Menge an Teeblättern in einer kleinen Kanne. Eine große Menge an Teeblättern steigert mehr die Intensität der an Gemüse erinnernden und einem hohen Chlorophyllanteil Ausdruck verleihenden Nuance, ohne dass dabei die geringste Bitterkeit hervorgerufen würde - was beiden Tees ihre Stärke und Einzigartigkeit verleiht. Eine gewisse Bitterkeit tritt lediglich dann hervor, wenn die Ziehzeit zu sehr gestreckt wird oder das Wasser die 60- Grad-Grenze zu weit überschreitet. | |||||||
Beide Tee sind sich alles in allem sehr ähnlich, doch glänzt die goldene Version des Tamaryokucha besonders durch die noch stärker hervortretende Chlorophyll-Note und die ausgezeichnete Geschmeidigkeit, die bei der Berührung mit der Zunge fast schon geléartig wirkt. Erst danach geht die glatte Geschmeidigkeit über in eine weiche Samt-Note. Der Grund für diese samtige Chlorophyll-Note liegt darin, dass die goldene Variante 21 Tage vor der Ernte mit Reisstrohmatten abgedeckt wird. | |||||||
Beide Tees sind ausgezeichnet von einer erfrischenden Ruhe, die nicht von einer frechen Grass-Note begleitet wird wie manch ein Sencha, sondern von runden und subtilen, eher basischen Nuancen. Ein wahres Erlebnis nicht nur beim ersten Aufguss. Beide Tamaryokucha-Sorten strotzen nicht vor Frühlingsgefühlen, sie schmecken eher wie ein immer währender Gedanke an den Frühling. | |||||||
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